Pilotprojekte

Pilotprojekte

DER PRAXISTEST

Parallel zur Konzept- und Formatentwicklung führen wir Pilotprojekte durch, in denen wir konkrete Anfragen aus Unternehmen in Weiterbildungsformate umsetzen und erproben. Bei der Durchführung dieser Prototypen lernen wir, was in der Praxis gut funktioniert, und können so unsere Konzepte laufend anpassen und verfeinern.

ENTWICKLUNG EINES PROTOTYPEN: ERSTES PILOTPROJEKT ERFOLGREICH ABGESCHLOSSEN

Mit dem Abschluss des ersten Pilotprojekts konnte gezeigt werden, wie das ContinuING@TUHH Konzept in einem konkreten Fall funktioniert. Zwei Mitarbeitende eines großen Dienstleisters in der Informationstechnologie nutzten die Gelegenheit, gewissermaßen als Gastwissenschaftler ein Semester lang im Institut für Kommunikationsnetze am Institutsleben vor Ort teilzunehmen.

Der Institutsleiter und Vizepräsident für Forschung, Prof. Dr. Andreas Timm-Giel, berichtet im Video über das spezielle, am Institut für Kommunikationsnetze durchgeführte Format, und von den Erfahrungen, die er damit gemacht hat.

 

Entsprechend dem Ziel und dem gewünschten Umfang der Weiterbildung wurde hier ein Tag pro Woche als Präsenzzeit vereinbart. Immer montags wurde an den Projekten gearbeitet, die zu Beginn von den Probanden und den Institutsangehörigen gemeinsam konzipiert worden waren. Dabei ging es um Sensornetze und Anwendungen, ganz konkret um die Themen Smart Sensor Data Forwarding bzw. Smart Home/Internet of Things. Die Projektthemen entstammten in diesem Fall wunschgemäß eher dem Institutskontext und waren weniger nahe am Arbeitsprozess der „Gastwissenschaftler“ orientiert. In die Weiterbildung wurde außerdem der Besuch der Lehrveranstaltung „Rechnernetze und Internet-Sicherheit“ sowie die Teilnahme am institutseigenen Seminar einbezogen. Das Zertifikat über 6 ECTS wurde in Anlehnung an ein projektorientiertes Lehrangebot aus einem Masterprogramm entwickelt.

Die Pressemitteilung zum erfolgreichen Projektabschluss finden Sie hier.

WIN-WIN-WIN

Alle Beteiligten – sowohl auf Unternehmens- als auch auf Institutsseite zeigten sich mit Verlauf und Ergebnis sehr zufrieden. Die Fortsetzung der Kooperation ist vereinbart und das Bewerbungsverfahren für weitere Interessierte läuft bereits.

Die beiden IT-Spezialisten, die von dem Unternehmen in die Weiterbildung entsandt wurden, schätzten vor allem die Möglichkeit, einmal wieder an der Uni zu sein und mit Neugier zukunftsgetriebene Themen kennen zu lernen, zu vertiefen und praktisch ausprobieren zu können. Zum Austausch zu Forschungsthemen gab es auch durch die Teilnahme an Vorträgen von Promovenden und Studierenden ausreichend Gelegenheit. Aus den erlernten neuen Herangehensweisen und neuen Blickwinkeln ließ sich unmittelbar auch ein praktischer Nutzen für die Arbeit in den Projekten der Anwendungsentwicklung im Unternehmen erkennen, so die beiden Absolventen.

Aus Institutssicht bereichern „Querdenker“ mit ihrem ganz anderen Erfahrungsschatz die eigene Forschungsarbeit. Auch international und interkulturell aufgestellte Teams profitieren noch einmal von den neuen Perspektiven, die aus der Unternehmenspraxis eingebracht werden, so Vizepräsident Prof. Timm-Giel. „Neugier, Interesse und Begeisterung“ sind aus seiner Sicht wesentliche Bausteine für den Erfolg solcher Weiterbildungsangebote.

WEITERE PILOTPROJEKTE

Außer der Fortführung dieses Formats sind weitere Pilotprojekte und Prototypen in Planung, u.a. zu Themen des Innovationsmanagements. Außerdem befinden sich Anfragen zu Projekten mit einem direkten Arbeitsplatzbezug aus weiteren Unternehmen in Bearbeitung.